zur Navigation . zum Inhalt . zur Suche
Diakonie

Navigation

Diakonie-Portal.de

Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

DWBO

439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Anmeldung




Passwort vergessen?

Klienten und Kollegen mit Respekt begegnen - Fachtag mit Erik Bosch bei der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee

Die Stephanus-Stiftung lädt am 24. Juni 2010 zu einem Fachtag mit dem bekannten niederländischen Trainer und Referenten Erik Bosch nach Berlin Weißensee ein. Der Heilpädagoge und mehrsprachige Leiter des Bosch & Suykerbuyk Trainingszentrums ist mit seinem Programm „Respektvolle Begegnung: Selbstbestimmtes Leben“ in ganz Europa unterwegs. „Interaktiv, praktisch, konfrontierend“, so beschreibt Bosch seine Herangehensweise. Er vertritt den Anspruch, Menschen in sozialen Berufen Kompetenzen zu vermitteln, mit denen „sie direkt arbeiten können, die sie dauerhaft einsetzen können“.

Dabei dreht sich alles um die Begegnung mit Klienten aber auch mit Kolleginnen und Kollegen im Team. Damit solche Begegnungen gelingen, müsse eine entsprechende Grundhaltung entwickelt werden. „Bei sich selbst stillstehen ist eine notwendige Bedingung, um die inneren Triebfedern des eigenen Handelns zu erkennen und Spielraum für einen Anderen zu schaffen“, so Bosch, der zu diesem Thema schon mehrere Bücher veröffentlicht hat. Die dafür erforderliche kritische Selbstreflexion sei eine große Herausforderung, zu deren Bewältigung er den Teilnehmern seiner Seminare verhelfen will.

Die Idee, Bosch als Referenten zu gewinnen, hatte Anya Zademack, Pastorin in der Stephanus-Stiftung. Sie hat den Niederländer bei einem ähnlichen Fachtag in Bielefeld erlebt. „Bosch ist ein Kommunikationskünstler, der auf unterhaltsame Weise schwierigste Themen angeht“, so Zademack. Er verstehe es, die Leute zu erstaunlicher Offenheit bezüglich hochsensibler Probleme aus dem eigenen Arbeitsalltag zu bewegen. „Man merkt sofort: Dieser Mann kommt aus der Praxis und begibt sich ungekünstelt auf die Ebene der Teilnehmer“, schildert Zademack, die im Übrigen die Auffassung vertritt, dass Boschs hochbrisante Bücher zur Pflichtlektüre an allen sozialen Ausbildungseinrichtungen gehören sollten.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.stephanus-stiftung.de

Autor:
Butzke
Stand:
16.06.2010