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Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

DWBO

439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Albert-Schweitzer-Haus feierlich eingeweiht

Moderne Altenpflegeeinrichtung setzt Maßstäbe im Umgang mit Ressourcen

Das Albert-Schweitzer-Haus an der Potsdamer Str. 11, 14513 Teltow ist am Donnerstag, dem 17. Juni 2010 feierlich eingeweiht worden. Trotz des kalten und langen Winters konnte der Neubau bereits Anfang Juni, nur neun Monate nach der Grundsteinlegung am 3. September 2009, bezogen werden.
Mit 72 stationären Plätzen und weiteren zwölf Plätzen in der Tagesspflege ersetzt das neue Haus der Gesundheitszentrum Teltow gGmbH die geschlossenen Altenpflegeeinrichtungen in Güterfelde und Beelitz-Heilstätten und erweitert darüber hinaus das Angebot stationärer Pflegeplätze in der Region.
Das Haus ist als viergeschossiger Neubau ohne Keller in Stahlbeton-/Mauerwerksbauweise ausgeführt, es hat eine Nutzfläche von 4.000 m².

Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses stehen freundliche Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung. Das Haus zeichnet sich durch großzügige helle Aufenthaltsbereiche, große Balkone und überdachte Loggien aus.
Lutz Ausserfeld, Verwaltungsdirektor des Evangelischen Diakonissenhauses, wies auf den hier erstmalig im Verbund umgesetzten Ansatz zur Nutzung regenerativer Energien hin. So erfolgt etwa die Wärmeversorgung des Albert-Schweitzer-Hauses mittels Wärmepumpe auf Basis von oberflächennaher Geothermie (Erdwärme). Hierzu wurden 30 Erdsonden 99 Meter tief in den Boden eingebracht. Sonnenkollektoren auf dem Dach mit einer Fläche von 81 m2 sichern die Versorgung des Hauses mit Warmwasser. Dreifach verglaste Fenster, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die effektive Dämmung des Gebäudes sorgen darüber hinaus für den ressourcenschonenden Umgang mit Energie.

Der Staatssekretär im Brandenburgischen Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Daniel Rühmkorf, verwies in seinem Grußwort auf die ethischen Grundsätze des Namensgebers des Hauses: „´Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wasser´, oder ´Mit gutem Beispiel voranzugehen, ist der beste Weg, andere zu beeinflussen ...´ - diese Worte Albert Schweitzers treffen symbolisch auf diesen Neubau in besonderer Weise zu. Der Bauherr ist ja nicht nur eine dem Dienst am Menschen verpflichtete Einrichtung, sondern auch ein regional bedeutendes Unternehmen, das damit auch gesellschaftliche Verantwortung trägt. Gegenwärtig wird viel über soziale und ethische Grundsätze für Unternehmer oder Verantwortung der Wirtschaft für das Gemeinwesen gesprochen. Hier wird sie auf beeindruckende Weise dokumentiert: das neue Gebäude erfüllt zeitgemäße Anforderungen an den Umwelt- und Klimaschutz und geht dabei deutlich über das gesetzlich geforderte Maß hinaus.“

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat das Albert-Schweitzer-Haus als Bauherr ausschließlich aus Eigenmitteln errichtet. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 6,5 Millionen Euro.
Betrieben wird das Haus von der Gesundheitszentrum Teltow gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft im Unternehmensverbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, an der der Landkreis Potsdam-Mittelmark als Minderheitsgesellschafter beteiligt ist.

Für Rückfragen: Alexander Schulz, Öffentlichkeitsbeauftragter Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, Tel.: 03328-433 522

Autor:
Dreissig
Stand:
18.06.2010