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Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

DWBO

439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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13 Zentner Obst + 67 Obstmesser + 134 fleißige Hände + 1.540 Obstesser = 13 x „Vitamin B“

Das ist die Erfolgsbilanz der Saison Aktion „Vitamin B“ 2008/2009.  

 

„Vitamin B“ ist ein Projekt des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., das Arm und Reich die Chance bietet, nicht nur im Namen eines Berichtes der Bundesregierung zusammen zu kommen. „Vitamin B“ steht für Begegnung, für nicht ganz alltägliche „gesunde“ Begegnungen in diakonischen Einrichtungen der Kälte- bzw. Obdachlosenhilfe, jährlich zwischen dem 1. November und dem 31. März des darauffolgenden Jahres im Rahmen der Berliner Kältehilfe.

 

Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Freiwillige Institutionen, Firmen oder z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Radiosenders, eines Architektenbüros, eine Sozialsenatorin oder eine Schauspielerin und ein Schauspieler kaufen Obst für einen Obstsalat ein, begeben sich dann in eine im Vorfeld ausgesuchte Einrichtung der Kälte- bzw. Obdachlosenhilfe. Hier treffen dann Menschen in einer Aktion aufeinander, die sich sonst, wenn überhaupt, nur oberflächlich wahrnehmen. Während des Zubereitens des Obstsalates für die meist Obdachlosen, finden gemeinsame Gespräche statt und das Interesse und die Wertschätzung für das Leben des jeweils Anderen wird geweckt.

 

Foto: Claudia Wenzel, Rüdiger Joswig

 

Diese Begegnung kann das Bewusstsein aller Beteiligten nachhaltig verändern. Drei Jahre „Vitamin B“ bestätigen das, einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind „Wiederholungstäter“.

 

In der Saison 2008/2009 fanden insgesamt 13 Aktionen statt, über die wir zum Teil schon berichtet haben. Den Abschluss bildeten unter anderem Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig, beides bekannte Schauspieler, die Senatorin Heidi Knake-Werner und das Mitarbeiterteam des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO).

 

 

 

Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig waren im KafeBankrott (Straßenfeger), Senatorin Heidi Knake-Werner in der Notübernachtung für Frauen der GEBEWO - Soziale Dienste – gGmbH und die DWBO Mitarbeiterinnen in der Suppenküche Lietzensee.

Foto: Obstsalat in der NotübernachtungObstsalat                Foto: Susanne Kahl-Passoth, Heidi Knake-Werner  Frauennotübernachtung Heidi Knake- Werner

 

Vitamin B ist eine gelungene Aktion, das fanden alle 67 Akteurinnen und Akteure und wieder wollen viele in der kommenden Saison wieder mit dabei sein. Wir freuen uns darüber und Anmeldungen sind jederzeit herzlich willkommen. Übrigens: Manchmal machen wir auch eine Ausnahme und grillen gerne im Sommer Würsten. Vitamin B und Würstchen = ein ebenfalls gutes Ergebnis, wenn es um zwischenmenschliche Begegnungen und Erkenntnisse geht.

 

Informationen und Kontakt:

Claudia Mieth, Referentin Vorstand

Tel. 030 – 82097 – 159 oder per E-Mail: mieth.c@dwbo.de

Berliner Kältehilfe

Die "Berliner Kältehilfe" ist ein in Deutschland einmaliges Programm, das 1989 von Berliner Kirchengemeinden, den Wohlfahrtsverbänden und von der Senatsverwaltung (damals Gesundheit und Soziales) ins Leben gerufen wurde, um obdachlosen Menschen eine unbürokratische Übernachtungsmöglichkeit während der kalten Jahreszeit anzubieten.

Zahlreiche Träger, unter anderem Kirchengemeinden, Verbände, Vereine und Initiativen beteiligen sich mit eigenen Angeboten wie z. B. Beratungsstellen, Notübernachtungen, Nachtcafes, Suppenküchen, Treffpunkten am Kältehilfeprogramm, um zu verhindern, dass Menschen ohne Unterkunft in Berlin erfrieren müssen.
Diese Projekte werden teilweise aus Zuwendungen des Landes Berlin bzw. der Bezirksämter sowie aus Mitteln der Liga der Wohlfahrtsverbände aber auch aus Spenden finanziert und größtenteils mit tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Helfer vor Ort realisiert.

Autor:
Lehmacher
Stand:
20.04.2009